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Die Plastikkarte fürs Wartezimmer |
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Ob persönliche Daten, Notfallangaben, Impfungen oder Rezepte: Künftig soll die gesamte Krankengeschichte eines Patienten auf einer kleinen Plastikkarte gespeichert werden. Eigentlich sollte die so genannte Gesundheitskarte bereits im Jahr 2006 in Deutschland eingeführt werden. Doch datenschutzrechtliche Bedenken haben den Startpunkt immer weiter nach hinten verschoben. Experten rechnen sogar damit, dass erst im Jahr 2010 jeder Versicherte die neue Plastikkarte im Portemonnaie haben wird. Testdurchläufe im April dieses Jahres mussten abgebrochen werden, weil sich vor allem ältere Patienten den PIN-Code nicht merken oder nicht in der vorgegebenen Zeit eingeben konnten. Rund 1,5 Milliarden Euro wird die bundesweite Einführung der „Plastikkarte fürs Wartezimmer“ nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums kosten. Viele Ärzte fürchten durch die Einführung der Gesundheitskarte einen Vertrauensverlust der rund 80 Millionen Versicherten. Sie hoffen, dass die Plastikkarte, die viele vertrauliche Daten enthält, auch tatsächlich die Patientenbehandlung verbessert und die Bürokratie vereinfacht. |
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