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Elektronischer Personalausweis erhöht Internetsicherheit |
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Berlin, 23. Juli 2008
Der BITKOM begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts, den neuen
elektronischen Personalausweis baldmöglichst einzuführen. Der
elektronische Personalausweis erhöht die Sicherheit im Internet und
stärkt damit das Vertrauen der Verbraucher, sagt Prof. Dieter Kempf,
Mitglied im BITKOM-Präsidium. Viele Missbrauchsmöglichkeiten und
Sicherheitslücken könnten so geschlossen werden. Je eher die Bürger
die neuen Ausweise mit den zusätzlichen Sicherheitsfunktionen wie der
digitalen Signatur nutzten, umso besser. Einsatzmöglichkeiten sind u.a.
für Online-Banking, Einkauf im Internet, elektronische Bürgerdienste der
Verwaltungen oder die Altersüberprüfung im Netz.
Wir begrüßen die Entscheidung, Fingerabdrücke optional auf den
Personalausweis zu nehmen, sagt Kempf. In den Diskussionen um den
neuen Ausweis kam es immer wieder zu dem Missverständnis, die
Fingerabdrücke könnten auch für privatwirtschaftliche E-Business-
Anwendungen eingesetzt werden. Dies hat die Bundesregierung jedoch
nicht vorgesehen. Durch die freiwillige Speicherung der Fingerabdrücke
kann jeder Bürger selbst entscheiden, ob er diese Funktion zum Beispiel
beim Grenzübertritt nutzt oder nicht.
Die Bundesregierung sollte aus BITKOM-Sicht schnell einen offiziellen
Zeitplan veröffentlichen und die noch offenen organisatorischen,
juristischen und technischen Rahmenbedingungen für den Ausweis
klären. Nur dann können die Anbieter von Sicherheitstechnologien sich
darauf einstellen. Kempf: Die Hightech-Branche wird sich an
Pilotversuchen mit Musteranwendungen beteiligen. |
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